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Kulinarischer Leitfaden für Feste

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Teil 2

... „Jahreszeit der Schöpfung“ Monat der Ernte: Cerces’ Blätter der Weisheit Zutaten: 20 große Blätter (wie Weinblätter oder Feigenblätter, gewaschen und abgetropft), 200 g gekochte Graupen, 100 g leicht geröstete Pinienkerne, 200 g Schafskäse (zerdrückt), 50 g frische Minze, 50 g frische Petersilie, Zitronensaft von 3 Zitronen, 50 ml Olivenöl, Steinsalz und schwarzer Pfeffer zum Würzen Zubereitung: 1. Graupen, Pinienkerne, Schafskäse, Minze und Petersilie in einer großen Schüssel mischen. 2. Zitronensaft, Olivenöl, Steinsalz und Pfeffer hinzufügen und gründlich verrühren. 3. Die großen Blätter kurz in kochendem Wasser blanchieren, damit sie weich werden. Mit kaltem Wasser spülen, dann abtropfen lassen. 4. Auf jedes Blatt einen Löffel der gemischten Zutaten geben und dann die Füllung einwickeln. 5. Etwas Olivenöl in eine flache Pfanne geben und die Blattrollen leicht anbraten, bis beide Seiten goldbraun sind. Ursprünglich stammt dieses Gericht aus dem Hain der Erleuchtung. Er war das Hauptgericht beim jährlichen Festmahl. Während des abendlichen Mahls wurden die Blätter der Weisheit auf einem großen Teller aufgetürmt, damit sich die Gäste nach Herzenslust bedienen konnten. Das Besondere daran war, dass nur die Gelehrten, die sich in jenem Jahr durch besondere Verdienste ausgezeichnet hatten, zum Festmahl im Hain geladen wurden. Wahrscheinlich glaubten die Leute deshalb, dass sie die gut gehüteten Geheimnisse von Cerces erraten könnten, wenn sie die Blätter der Weisheit aßen. Interessanterweise wurden auch einige bittere Kräuter zwischen den Blättern versteckt. Laut den Gelehrten, die die Ehre hatten, teilzunehmen, sollte die Bitterkeit die Geschmackssinne anregen. Angeblich wurden dadurch auch das Denken und die persönliche Entwicklung gefördert. ... „Jahreszeit des Unheils“ Monat des Zwists: Nikadors Siegesschild Zutaten: 500 g rotes Weizenmehl, 15 g Hefe, 10 g Salz, 300 ml warmes Wasser, 50 ml Olivenöl, 100 ml Nikadors geheime Ambrosia, 100 g Nikador-Früchte, 100 g Walnüsse (grob gehackt), 2 Rosmarinzweige (Blätter lösen und fein hacken) Zubereitung: 1. Die Hefe in warmem Wasser auflösen und 15 Minuten ruhen lassen, bis sie anfängt zu schäumen. 2. Das rote Weizenmehl und das Salz in eine große Holzschüssel geben und vermischen. 3. Das Hefewasser, das Olivenöl und Nikadors geheime Ambrosia in das Mehl gießen und gleichmäßig umrühren. 4. Etwa 30 Minuten lang kneten, bis ein glatter und geschmeidiger Teig entsteht. 5. Die Nikador-Früchte, Walnüsse und den Rosmarin in den Teig einkneten. 6. Den Teig mit einem Leinentuch abdecken und dann 75 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. 7. Den Teig mit einer schildförmigen Form plattdrücken oder mit der Hand zu einem Schild formen, dann 30 Minuten ruhen und aufgehen lassen. 8. Den Ofen vorheizen, den Teig hineinlegen und etwa 75 Minuten backen, bis die Oberseite eine dunkelrote Farbe annimmt und der Boden möglichst hohl klingt, wenn man darauf klopft. Diese kulinarische Spezialität stammt aus Castrum Kremnos. Es heißt, das Brot wird zum Gedenken an die heldenhaften Opfer im Krieg gebacken. Die tiefrote Brotkruste steht für die Gefallenen, während die Nüsse und die Vanille im Inneren des Brotes Hartnäckigkeit und Ehre symbolisieren. Nikadors Gefolgsleute zollen mit diesem schildförmigen Brot dem Titanen Tribut und wollen dadurch den Kampfgeist ihrer Truppen stärken. Monat der Trauer: Thanatos’ Totenmesse-Pudding Zutaten: 500 ml Wolkenschafmilch, 100 g Reis, 50 ml von Mnestia gesegneter Honignektar, 1 Zimtstange, Zitronenschalen (von 1 Zitrone), etwas Steinsalz, 50 g Mandeln (fein gehackt) Zubereitung: 1. Den Reis waschen und 15 Minuten lang einweichen. 2. Die Wolkenschafmilch in den Topf gießen, dann Zimt, Zitronenschalen und etwas Salz hinzufügen. Auf niedriger Stufe erhitzen, bis Blasen aufsteigen, dann den gewaschenen Reis dazugeben. 3. Bei niedriger Hitze köcheln lassen und mit einem Holzlöffel umrühren, bis der Reis weich ist und der Pudding andickt. Das dauert etwa 1 Stunde. 4. Den von Mnestia gesegneten Honignektar hinzugeben und weiterrühren, bis alles gut vermischt ist. 5. Das Feuer ausmachen, Zimt und Zitronenschalen herausnehmen, die gehackten Mandeln hinzufügen und leicht umrühren. 6. Die Mischung in eine Schüssel geben und bei Zimmertemperatur abkühlen lassen. Anschließend in einen Eiskasten stellen und mindestens 30 Minuten lang abkühlen lassen, bis die Masse fest geworden ist. (Sollte die Temperatur draußen niedriger sein, kann die Schüssel an einem gut belüfteten Ort aufgestellt werden). 7. Vor dem Verzehr mit einigen Nikador-Früchten garnieren. Dieser Pudding hat eine reinweiße Farbe. Viele Familien errichten in den Nächten des Monats der Trauer einen kleinen Thanatos-Altar, versammeln sich darum und bringen den Pudding als Opfergabe dar. Bevor sie den Pudding essen, erzählen sie der Reihe nach von Erinnerungen an die Verstorbenen. Der Legende nach ist es umso leichter, den Segen von Thanatos zu erhalten, je bewegter die Erinnerung ist. Dies besänftigt den Geist der Verstorbenen und hilft auch den Lebenden, mit der Vergangenheit abzuschließen. Am Ende des Rituals sollte eine Portion Pudding übrig gelassen werden, um Thanatos zu danken. Monat des Glücks: Geistertag-Glückskekse Zutaten: 300 g Weizenmehl und 100 g Butter (bei Zimmertemperatur weich werden lassen), 100 g Zucker, 1 Dollo-Ei, 5 ml Vanilleextrakt, etwas Steinsalz, 100 g verschiedene Trockenfrüchte (wie getrocknete Feigen, Aprikosen, Rosinen, gehackt), 100 g verschiedene Nüsse (wie Walnüsse, Maronen, gehackt) Besondere Kochutensilien: Papierstreifen aus Wolkenschafhaut (mit verschiedenen Zukunftsdeutungen, manche gut, manche schlecht) 1 Silbermünze des Zagreus (gereinigt) Zubereitung: 1. Die weiche Butter mit dem Zucker in einer großen Schüssel glatt rühren. 2. Das Dollo-Ei und den Vanilleextrakt hinzufügen und weiterrühren. 3. Langsam Mehl und Salz hinzufügen, dann zu einem Teig verrühren. 4. Die gehackten Trockenfrüchte und Nüsse in den Teig mischen, dann den Teig in einen Eiskasten stellen und abkühlen lassen. 45 Minuten lang ruhen lassen. 5. Den Teig herausnehmen und auf einer bemehlten Fläche etwa einen Zentimeter dick ausrollen. 6. Den Teig mit einer Form oder einem Messer nach Belieben formen. 7. In jedes ausgeschnittene Teigstück einen Glückszettel stecken. In eines der Stücke auch die Silbermünze legen. Die andere Hälfte des Teigs darüberlegen und die Ränder zusammendrücken. 8. Die Kekse auf ein mit Olivenöl bestrichenes Backblech legen, dann im vorgeheizten Ofen 30 Minuten lang backen, bis die Ränder knusprig und goldbraun sind. Der letzte Tag des Monats des Glücks wird auch Geistertag genannt. Die Einwohner von Okhema glauben, dass sie ab diesem Tag kein Pech mehr haben werden. Um Mitternacht am Geistertag tauschen sie untereinander Glückskekse aus. Bevor man sie isst, sollte man die knusprigen Kekse öffnen und über die Vorhersagen in ihrem Inneren nachdenken. Vielleicht findet man darin sogar eine Silbermünze des Zagreus. Wer die Silbermünze bekommt, steht unter dem Schutz des Gottes der Täuschung.

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