Zurück zur Liste

Trailblaze-Protokoll von Amphoreus

Content

Teil 2

... Es ist schon eine ganze Weile her, seit Phainon die Prüfung des Zwists im Strudel der Genesis betreten hat, und alle Erben von Chrysos sind zunehmend beunruhigt. Während wir ungeduldig warteten, geschah plötzlich ein Zwischenfall bei der Kernflammenprüfung von Phainon. In der Eile beschlossen wir, gemeinsam mit Castorice und Mydei in die Prüfung einzugreifen, um Phainon aus der möglichen Gefahr zu retten. In der Illusion habe ich mich von {NICKNAME} und den anderen getrennt. Laut {NICKNAME} war {F#sie}{M#er} mit Mydei zusammen und hat seine tiefste Angst gesehen: die blutige Ehre der Kremnosianer. Was mich betrifft, ich habe ebenfalls einige Dinge aus der Vergangenheit gesehen. Die Prüfung des Zwists ist tatsächlich ein Kampf mit dem eigenen inneren Dämon. Es scheint, dass {RUBY_B#Titan des Zwists}Nikador{RUBY_E#} doch nicht ein so wahnsinniger Gott ist, wie es die Gerüchte sagen. Nach einigen Kämpfen trafen wir uns in der Illusion der Prüfung wieder und folgten den Geräuschen des Gemetzels, um die Quelle des Zwists zu finden. Dort entdeckten wir Phainon, der beinahe von seinen inneren Dämonen überwältigt wurde, und retteten ihn. Da Phainon die Kernflammenprüfung nicht bestanden hatte, bedeutete dies, dass die Bürde von Nikadors göttlicher Macht auf Mydeis Schultern lag, dem einzigen Thronfolger von Castrum Kremnos und einem der Erben von Chrysos. Obwohl er der rechtmäßige Erbe des Zwists ist, zeigte Mydei seltsames Zögern und Ablehnung, die göttliche Macht anzunehmen. Nachdem wir Phainon untergebracht hatten, kehrten {NICKNAME} und ich in die Badekammer zurück, um uns ein wenig auszuruhen. Bezüglich der aktuellen Lage in Amphoreus haben wir auch einige eigene Einschätzungen und Schlussfolgerungen gezogen: Die Entwicklung dieser Welt ist einfach zu seltsam – weder die Titanen noch die Schwarze Flut weisen Merkmale einer natürlich gewachsenen Zivilisation auf. Aber verschiedene Anzeichen deuten darauf hin, dass das Stellaron möglicherweise nicht der Drahtzieher hinter allem ist. Die Rätsel dieser Welt brauchen noch viel mehr Trailblaze, um sie zu erkunden und zu entschlüsseln. ... Aglaea zeigte aufrichtig ihre Dankbarkeit dafür, dass wir halfen, Nikador zu besiegen. Sie bereitete großzügige Geschenke vor und lud {NICKNAME} und mich zu einem Treffen im Heldenbecken ein, um ein Bündnis vorzuschlagen. Während des Gesprächs lernten wir Hyacine aus dem Hof der Dämmerung kennen, eine Ärztin, die gerade ihre Behandlungsreise in Okhema abgeschlossen hatte. Auf Aglaeas Vorschlag hin beschlossen {NICKNAME} und Castorice, sie zurück zum Hain zu begleiten und gleichzeitig Aglaeas diplomatische Mission zu erledigen, während ich in Okhema blieb, um die Protokolle zu ordnen. Allerdings verlief die Reise von {NICKNAME} zum Hain nicht so ruhig, wie man sich das vorgestellt hatte. Kurz vor der Abreise fand Trianne in der Umgebung von Okhema einen Fremden, der von der Schwarzen Flut schwer verletzt worden war und dem Tode nahe war. Hyacine musste deshalb in Okhema bleiben, um sich um den Verletzten zu kümmern. Trianne, Castorice und {NICKNAME} machten sich zuerst auf den Weg zum Hain der Erleuchtung – einer akademischen Hochburg, die {RUBY_B#Titanin der Vernunft}Cerces{RUBY_E#} gewidmet ist. Doch als die drei ihr Ziel erreichten, fanden sie den Hain in unheimlicher Stille vor. {NICKNAME} und den anderen gelang es, den Hain zu betreten, und sie stellten fest, dass etwas nicht stimmte – Kreaturen der Schwarzen Flut streiften überall herum. Angesichts dieser Katastrophe sah es für den Hain düster aus. Unter den Erben von Chrysos, die im Hain verblieben waren, gab es jemanden namens Anaxa. Er hatte mit Alchemie Spuren hinterlassen, die {NICKNAME} und die anderen in die Tiefen des Hains führten, um nach Cerces’ Kernflamme zu sehen. Auf ihrer Erkundung begegneten sie einer mysteriösen Person, die sich selbst Calypso nannte und behauptete, die Oberste der Sieben Weisen des Hains zu sein. Sie sagte, sie habe Anaxa zuvor gerettet. Nach genauer Beobachtung deckte Castorice jedoch Calypsos wahre Identität auf und entlarvte sie als {RUBY_B#Titanin der Vernunft}Cerces{RUBY_E#}. Cerces gab ihre Identität zu und bat {NICKNAME} und die anderen, ihr zu helfen, zu Anaxa zu gelangen, um die Kernflamme erneut zu verschmelzen und gemeinsam den Schuldigen zu stellen, der den Hain zerstört hatte – einen namenlosen Schwertkämpfer in schwarzem Gewand. Nach einem heftigen Kampf kehrten {NICKNAME} und die anderen mit Anaxa sicher nach Okhema zurück und ich erfuhr von Phainon von den Ereignissen im Hain. Als Phainon den namenlosen Schwertkämpfer in schwarzem Gewand erwähnte, wirkte er etwas seltsam, als hätte er eine Verbindung zu dieser Person. Vielleicht wird er uns später mehr dazu erklären. ... Ein Kremnosianer namens Krateros entführte doch tatsächlich Trinnon, in dem Versuch, in den Strudel der Genesis zu gelangen und die Prüfung des Zwists abzulegen, scheiterte jedoch und wurde von Aglaea vor Ort gefangen genommen. Kein Wunder, dass Mydei so zögerlich war, die göttliche Macht des Zwists zu übernehmen – in den Reihen der Kremnosianer gibt es immer noch ungelöste Probleme. Was diese Probleme genau sind, weiß wohl nur Mydei selbst. Obwohl Trinnon entführt wurde, zeigte sie Verständnis für Krateros’ Ungeduld und beschloss, die Macht von Oronyx zu nutzen, um Krateros’ lang verlorene Erinnerungen aus alten Zeiten wiederherzustellen, in der Hoffnung, seine innere Unruhe zu lindern. ... Tribbie und die anderen trafen im Abgrund auf den Schwertkämpfer in schwarzem Gewand, der den Hain zerstört hatte – den „Flammendieb“. Trianne setzte ihre göttliche Kraft ein, um Tribbie und Trinnon vom Schlachtfeld zu retten, was sie jedoch an ihre Grenzen brachte. Die Helden in der Stadt versammelten sich und entschieden, sich zu trennen. Hyacine und ich machten uns auf die Suche nach Trianne. Aglaea und Castorice blieben in der Stadt, um die politische Krise zu bewältigen, während die anderen Taktiken ausarbeiteten und nach Castrum Kremnos aufbrachen, um gemeinsam den Flammendieb zu bekämpfen. Angesichts des unbekannten, starken Gegners mussten alle Erben von Chrysos alles geben. ... In dieser Zeit fasste Mydei endlich seinen Entschluss, bestand erfolgreich die Kernflammenprüfung und wurde zum Halbgott des Zwists. In Castrum Kremnos warf er den entscheidenden Speer, der den Flammendieb besiegte. Dieser Kampf endete mit einem Sieg der Erben von Chrysos. Mydei entschied sich, alleine in seine Heimat zurückzukehren, um die Aufgabe von Nikador zu übernehmen, die Schwarze Flut zu bekämpfen, und wurde zur Stütze von Okhema und ganz Amphoreus. Obwohl wir den Kampf gegen den Flammendieb gewonnen hatten, verloren wir Trianne für immer. Bei Triannes Beerdigung bat Phainon Tribbie, ihm zu zeigen, wie sie den Weg der Flammenjagd betreten würde. Mit der Hilfe von {NICKNAME} gelangten sie in die Vergangenheit des Abgrunds des Schicksals – in das Heiligtum der Prophezeiung, Janusopolis. Dort zeugten sie davon, wie Tribios die Kernflamme der Tore erlangte, die göttliche Macht von Janus übernahm und es schließlich schaffte, aus dem Heiligtum der Drei Schicksale zu entkommen, das sie jahrzehntelang gefangen gehalten hatte, um ihrem Schicksal zu folgen. Vielleicht durch den Einfluss des Glaubens der Erben von Chrysos inspiriert, haben {NICKNAME} und Memi beschlossen, die Kernflammenprüfung von {RUBY_B#Titanin der Zeit}Oronyx{RUBY_E#} anzunehmen. Obwohl sie nur vorübergehend in dieser Welt verweilten, waren sie bereit, ihr eigenes Schicksal mit dem dieser Welt zu verbinden. Vielleicht ist es wirklich das unvermeidliche Schicksal beim „Trailblaze“ ... ...

HoyoDBHoyoDB Wiki

Game content and materials are trademarks and copyrights of HoYoverse.