Zurück zur Liste

Legende der Dämonen jenseits der Grenze

Content

Legende der Dämonen jenseits der Grenze

Die Legende von den Dämonen jenseits der Grenze ist seit jeher ein ewiges Thema in den künstlerischen Kreationen von Planarcadia. Doch der endlose Strom von Bearbeitungen und Neuinterpretationen hat diese uralte Sage längst ihrer ursprünglichen Form beraubt. Ich habe unzählige Fragmente durchforstet und die glaubwürdigeren Berichte herausgefiltert, um die Legende in ihrer ursprünglichen Form wiederherzustellen, die keine Machtfantasie war, in der die Gerechtigkeit das Böse auslöscht, sondern eine tragische Ballade über den Sturz der Zivilisation in einen Abgrund des Leidens. Nachdem die Antimaterie-Legion zahllose Sternensysteme überrannt hatte, streckte sie im Jahr 2148 BZ ihre Klauen der Zerstörung nach dem aus, was heute als Bestürzungssternenzone bekannt ist. Natürlich konnte der Planet, der einst Benzaitengoku genannt wurde, diesem Schicksal nicht entgehen, und so begann das Aschezeitalter. Die Menschen waren schockiert, als sie feststellten, dass sich über Nacht gewaltige Strukturen aus dem Boden erhoben hatten und gleichzeitig unzählige unaussprechliche Monster aus ihrem Inneren hervorkamen. Diese Monster wurden als Dämonen aus dem Jenseits bekannt und dieser Krieg wurde die Dämonische Apokalypse genannt. Obwohl ein Großteil der historischen Aufzeichnungen verloren gegangen ist, können wir die Verzweiflung dieser Ära noch immer mit den Augen der Nachgeborenen sehen: Ein ganzes Segment wurde in Brand gesetzt, und noch ein Jahrhundert später konnten benachbarte Welten beobachten, wie die Sterne grell am Himmel brannten. Im Angesicht dieser Krise entwickelten die Überlebenden des alten Benzaitengokus vier Strategien: Die erste Gruppe waren die Abtrünnigen. Da sie keine Hoffnung auf Widerstand sahen, gaben sie sich der Verzweiflung hin und schlossen sich der Zerstörung an ... Ich werde keine Tinte an sie verschwenden. Die zweite Gruppe waren die Widerstandskämpfer. Unter der Führung der legendären Künstlerin Graphia beherrschte diese Gruppe die Imagenasis-Kunst mit der Spitze ihres Pinsels und erweckte mächtige Kreationen von der Leinwand zum Leben und verlieh ihnen ein Gefühl. Hätten diese ersten Imagenaes den Ansturm der Dämonen aus dem Jenseits nicht erheblich verlangsamt, wäre Planarcadia schon lange zu einem unfruchtbaren Ödland geworden. Die dritte Gruppe waren die Evakuierer. Sie besaßen sowohl Macht als auch Reichtum, obwohl sie zahlenmäßig die kleinste Gruppe waren, die zum Großteil aus ehemaligen Eliten bestand. Jahre später kehrten die Nachkommen der Überlebenden nach Planarcadia zurück und behaupteten: „Wo wäre Planarcadia heute, wenn wir nicht die Interastrale Friedenskorporation um Hilfe gebeten und anschließend die Welt auf Leinwand gerettet hätten?“ Ohne auf den Wahrheitsgehalt dieser schamlosen Rhetorik einzugehen, wird die Geschichte ihr eigenes Urteil fällen. Die vierte Gruppe waren die Hilferufer. Ihre Berichte sind am schwersten zu verifizieren und eine Brutstätte für fiktive Geschichten. Die zahlreichen Versionen, die derzeit im Umlauf sind, behaupten, dass sie von praktisch jedem Äon Hilfe bekommen. Zum Beispiel: „Der Segen des Überflusses schenkte Dimensionsreduktionsmittel“, „Akivilis Auferstehung zur Rettung“, „Ahas brüllendes Gelächter verscheucht Nanook“ und so weiter. Es gibt sogar ein bizarres Spin-Off mit dem Titel „Die Bewahrung schlug Planarcadia direkt in die 2D-Welt“, das zeigt, wie verdreht diese Legenden geworden sind. Ich möchte hier einen ernsthaften Appell aussprechen: Dramatisierung bedeutet nicht Erfindung, und Anpassung bedeutet nicht Verzerrung. Ich hoffe, dass sich die Macher bei ihrer zukünftigen Arbeit an die grundlegende Logik halten. Doch das Schicksal des alten Benzaitengokus nahm einen fünften, unvorhergesehenen Weg: „Auf Leinwand“. In der letzten Stunde des Krieges gegen die Dämonen aus dem Jenseits verbarg Graphia mithilfe der alten Phantasmond-Spiele auf wundersame Weise das gesamte alte Benzaitengoku mit all seinen Lebewesen vor der realen Welt und versteckte sie zusammen in der 2D-Dimension „Welt auf Leinwand“. Der Feind gewann den Krieg, verlor aber die Chance, seine Zivilisation auszulöschen; das alte Benzaitengoku verlor die Realität, gewann aber den Fortbestand seiner Zivilisation. Das legendäre Aschenzeitalter fand ein jähes Ende, und das alte Benzaitengoku trat in ein neues Kapitel der aufgezeichneten Geschichte ein, das Leinwandzeitalter. Auch wenn die Legende von den Dämonen aus dem Jenseits hier endet, hallt die Geschichte noch immer über die Meere, die den Phantasmond widerspiegeln, bis zum heutigen Tag. Unter der scheinbar ruhigen, azurblauen Oberfläche sind viele unbekannte Wahrheiten verborgen, die darauf warten, dass diejenigen, die die Wahrheit suchen, sie erforschen.

HoyoDBHoyoDB Wiki

Game content and materials are trademarks and copyrights of HoYoverse.