Spuren des Siegers der Phantasmond-Spiele: Das Universum in einem Fingerschnipp
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Spuren des Siegers der Phantasmond-Spiele: Das Universum in einem Fingerschnipp
Seit die Phantasmond-Spiele vom Gelächter erschaffen wurden, bricht mit jedem vollen Phantasmond die herrliche Saison an, in der die Supplikanten einander bis aufs Blut bekämpfen. Die kosmischen Mächte, die nach dem Hochgefühl verlangen, schenken den Massen entweder spektakuläre Darbietungen, die Millionen in Gelächter und Gleichnissen versinken lassen, oder sie fechten schamlos auf Leben und Tod, was die Zuschauer auf den Rängen in schallendes Gelächter ausbrechen lässt. Kurzum, ob nun die Sieger oder die Supplikanten, die die Macht des Hochgefühls erlangten – die Phantasmond-Spiele aller Zeitalter haben stets für große Ereignisse gesorgt. Heute hat die Redaktion einige dokumentierte Spuren von Siegern ausgewählt (teilweise nur vermutet), die das gesamte Universum betrafen, um euch zum Schmunzeln zu bringen. Flauschig Den Legenden zufolge war der Schaffner des Astralexpresses in ferner Vergangenheit keineswegs flauschig. Erst nachdem ein Sieger der Phantasmond-Spiele den Wunsch äußerte, das Universum möge von mehr Flauschigem erfüllt sein, soll sich dies geändert haben. In einem späteren Interview bestritt der Schaffner jedoch diese Behauptung. Das Gleichnis des Hochgefühls Der Legende nach gewann Adrian Spencer Smith im Jahr 2144 BZ auf unbekannte Weise die Phantasmond-Spiele. Die Menschen warteten mit angehaltenem Atem auf das Wunder, das er erschaffen würde, doch eine Minute später geschah im Universum nichts. Es gab Gerüchte, dass er aus der göttlichen Macht des Hochgefühls ein Gleichnis gewoben hatte, doch mit seinem Verschwinden konnte dieses Gerücht nie mehr überprüft werden. Die Lebenskraft der Schrift Im Jahr 2146 BZ ereignete sich im gesamten Universum gleichzeitig ein massenhaftes Phänomen der Buchstabenflucht. Auf insgesamt über zehntausend Planeten erwachten Buchstaben zum Leben, erlangten die Fähigkeit zu handeln und flohen aus Büchern, Bildschirmen und anderen Informationsbehältnissen. Das Phänomen endete nach einer Minute und führte zum Verlust zahlreicher technischer Errungenschaften und historischer Dokumente. Im Archiv der Intelligenzia-Gilde gingen großflächig Daten über das Paradies der heiligen Einblicke verloren. Es wird vermutet, dass der Supplikant dieses Sieges entweder ein Kremator oder ein Riddler war. Trauer-Sternenregion Im Jahr 2147 BZ öffneten sich in mehreren Sternsystemen, darunter Lafcadio, Epsilon und Heldorin, multiple Raumrisse, aus denen unaufhörlich ein Weinen durch das Vakuum drang. Alle Lebewesen, die sich diesen Anomalien bis auf eine Entfernung von einem Lichtjahr näherten, brachen unkontrollierbar in Tränen aus, bis sie den Wirkungsbereich wieder verließen. Dieses Ereignis fiel zeitlich exakt mit dem Ende der Phantasmond-Spiele zusammen, doch die Intelligenzia-Gilde konnte keinen Zusammenhang zwischen beiden nachweisen. Auf der unvermeidlichen Route durch die Trauer-Sternenregion von Epsilon wählte die IFK einen neuen Standort für das Hauptquartier des Interastralen Friedensentertainments, der später bekannt wurde als Astropolis. Wiederbelebung Im Jahr 2157 BZ gewann ein Doktor des Chaos die Phantasmond-Spiele und versuchte, ein Universum mit einer Nachwelt zu erschaffen, um das Gefühl der Nichtigkeit zu mildern, das der Tod dem Leben bringt. In Lafcadio und mehreren umliegenden Sternensystemen füllten „Phantome der Toten“ aus der Vergangenheit jeden Planeten. Dieses Phänomen hielt mehrere Systemstunden an und verursachte schwere Unruhen in der Ordnung. Es wird behauptet, dass die Silhouette einer Navigatorin des Astralexpresses kurzzeitig in Adlivun erschien. Eine Anekdote Gerüchten zufolge soll eine Führungskraft der IFK in ihrer Jugend an den Phantasmond-Spielen teilgenommen und gewonnen haben. Doch wie so viele Realitäten, die von der Macht des Hochgefühls umgeschrieben wurden, existieren in der Geschichte Planarcadias keine entsprechenden Aufzeichnungen. Zeitliche, altersbedingte und geschäftsbereichsbezogene Hinweise deuten stark auf Oswaldo aus der Abteilung für Marketingentwicklung hin, doch er selbst hat sich dazu nie geäußert.
