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Fallakten und Behandlungspläne zum „Sparxie-Virus“

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Fallakten und Behandlungspläne zum „Sparxie-Virus“

Unter dem Einfluss der Supplikantin Sparxie breitet sich das Sparxie-Virus derzeit mit der Graphia-Akademie als Zentrum in den umliegenden Gebieten aus. Die Abteilung für Aberrationsabwehr hat den Notfallplan der Phantasmond-Spiele aktiviert, Isolationszonen eingerichtet und mit der symptomatischen Behandlung der infizierten Bevölkerung begonnen. Auf Grundlage der jeweiligen Infektionswege wurden vorläufig mehrere Behandlungsprotokolle erstellt. Bei der Aufnahme von Patienten in den Mem-Behandlungsräumen der einzelnen Akademien sind die aktuell gültigen Protokolle zugrunde zu legen. Die detaillierten Maßnahmen sind im nachfolgenden Abschnitt aufgeführt. Um die persönliche Sicherheit des medizinischen Personals zu gewährleisten, wurde dieser Bericht einer Memetilgung unterzogen. Der Bericht kann bedenkenlos verwendet werden. Textbasierter Übertragungstyp Infektionsweg und Symptome Das Sparxie-Virus verfügt über die Fähigkeit, sich durch Text zu verbreiten. Nach dem Betrachten und Verstehen von virusbelastetem Text dringt das Mem in die Selbstwahrnehmung des Patienten ein und lässt ihn ständig Inhalte wie „Ich liebe Sparxielein“ oder „Ich will Sparxielein werden“ wiederholen. Der Zustand verschlimmert sich mit jedem Wiederholungsvorgang und verwandelt die Selbstwahrnehmung allmählich in die von Sparxielein. Es ist zu beachten, dass durch Text infizierte Patienten höchstwahrscheinlich eine kombinierte Infektion durch auditive oder visuelle Meme erlitten haben. Bei der Behandlung muss daher unbedingt eine Schalldämmung gewährleistet sein. Behandlungsplan Der Patient ist unverzüglich zu isolieren, um einen erneuten Kontakt mit dem Mem-Virus zu verhindern. Alle verwendeten Behandlungsgeräte müssen nach der Mem-Dekontamination vom Netzwerk getrennt werden. Anschließend ist gemäß der Standardverschreibung für Text-Meme dem Patienten eine große Menge redundanter, harmloser Informationen zu injizieren, um das Sparxie-Virus in der Kognition des Patienten zu verdünnen und zu überdecken. Die Textfrequenz sollte zwischen 22 und 26 Zeichen pro Sekunde gehalten werden, die Dauer einer einzelnen Behandlung ist auf 0,5 Systemstunden zu begrenzen. Sprachbasierter Übertragungstyp Infektionsweg und Symptome Dieser Typ ist am ungefährlichsten und weist eine deutliche Phasentrennung auf. In der ersten Phase dringt Sparxielein nach dem Hören bestimmter Wörter in das Gehörsystem des Patienten ein und ersetzt alle vom Patienten gehörten Informationen durch Sparxielein. In der zweiten Phase werden alle vom Patienten erzeugten Laute durch die von Sparxielein ersetzt, und die Ansteckungsfähigkeit beginnt. Die Übertragungsmethode in dieser Phase ist äußerst heimtückisch. Zum Beispiel verstecken Patienten Sparxielein in verstreuten Sprachfragmenten, etwa nach dem Muster: „Hey, was essen wir heute Abend? Spargel oder Xiebelfisch?“ Äußerste Vorsicht ist geboten. Behandlungsplan Den Patienten einer lauten Umgebung aussetzen, um kontinuierlich den normalen Betrieb seiner Hörorgane zu stören (keine Sorge über Schäden am Patienten, wir haben fortschrittliche Behandlungsgeräte von der IFK eingeführt, es werden keine permanenten Schäden zurückbleiben). Danach die Stimmorgane des Patienten mit einem Korrekturgerät kontrollieren und ihn zwingen, die Regeln der Emotionsprüfung für Sapiens und Omnics nach Basisstandard vorzulesen, bis der Patient von der Mem-Beeinflussung befreit ist. Visueller Übertragungstyp Infektionsweg und Symptome Hochgefährlicher Infektionstyp. Nachdem Patienten im Netzwerk Kontakt mit Mustern hatten, die das Sparxie-Virus enthalten, wird ihre Kognition schnell infiziert. Das Mem überlagert ihr visuelles System, sodass die Patienten alle Gesichter als Sparxielein wahrnehmen, während sich gleichzeitig ihr eigenes Gesicht in Sparxielein verwandelt. Darüber hinaus gibt es extrem hochgefährliche infizierte Individuen, bei denen das Bild von Sparxielein auf der Oberfläche ihrer Netzhaut verbleibt. Jedes Individuum, das direkten Blickkontakt mit ihnen hat, wird infiziert. Behandlungsplan Der Patient wird in einem abgedunkelten Raum isoliert und jeglicher Blickkontakt ist zu vermeiden. Mithilfe der von der IFK bereitgestellten anti-memetischen Bilder wird ein visuelles Funktionstraining durchgeführt, um das im visuellen System eingeprägte Mem-Virus präzise zu eliminieren. Derzeit breitet sich das Sparxie-Virus weiter aus. Eine Mem-Mutation kann nicht ausgeschlossen werden. Bei unvorhergesehenen Vorfällen ist unverzüglich die Abteilung für Aberrationsabwehr zu informieren. Eigenmächtiges Handeln ist strikt untersagt.

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