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Krankenakte: Füllwunsch

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Krankenakte: Füllwunsch

Name: Füllwunsch Geschlecht: Weiblich Herkunft: Planarcadia Spezies: Humanoid – Kategorie: Ahatopia Abteilung: Neurologie Hauptbeschwerde: Nach einem schweren psychischen Trauma entwickelte die Patientin eine unbekannte Störung im Sprachzentrum. Zu den spezifischen Symptomen gehören die Unfähigkeit, negatives Feedback zu beschreiben, das sie von sich erhält, und die Unfähigkeit, den von ihr selbst wahrgenommenen Schmerz aktiv auszudrücken. Zudem zeigt die Patientin halluzinatorische Symptome, die als die Fähigkeit beschrieben werden, die inneren Wünsche anderer zu spüren. Vorerkrankungen: Die Patientin ist bei guter Gesundheit, ohne relevante Krankengeschichte oder familiäre Erbkrankheiten. Die Patientin litt in der Vergangenheit an einer posttraumatischen Belastungsstörung. Untersuchungsbericht: Elektroenzephalogramm, strukturelle Bildgebung der Hirnlappen und Modellierungsanalyse zeigen keine Fremdkörper oder sichtbare Schäden im Gehirn der Patientin. An der Stelle, an der das Synästhesie-Leuchtfeuer implantiert wurde, wurde ein leichtes, nicht-pathologisches Gewebewachstum festgestellt. Die Ursache bleibt unbekannt. Nach der lokalen Untersuchung der Wunschkraft (mit Genehmigung der Abteilung für Aberrationsabwehr) traten im vorderen cingulären Kortex niederfrequente, nicht messbare Bilderscheinungen auf, jedoch ohne erkennbare Auswirkungen auf die neuronalen Strukturen des Gehirns. Ein direkter Zusammenhang mit der Erkrankung der Patientin ist bislang nicht nachgewiesen; die Möglichkeit einer durch psychische Faktoren ausgelösten Sprachstörung kann jedoch nicht ausgeschlossen werden. Der Test bestätigt, dass die Patientin die Wünsche anderer genau beschreiben kann. Während die Patientin diese Beschreibungen verbalisiert, erlebt die empathische Person gleichzeitig starke Halluzinationen und verliert jegliche Vernunft. Der Mechanismus, der dahintersteckt, ist noch unklar, scheint aber zu den hypnotischen oder telepathischen Phänomenen zu gehören. Die spezielle Krankheit der Patientin wird vorläufig als „Glücksgrammatik“ bezeichnet. Verschreibung: Anomale Interferenz-Retardtabletten Typ II, 2 Tabletten täglich, je eine morgens und abends, eine halbe Stunde nach den Mahlzeiten einzunehmen. Die Dosierung wird entsprechend dem Krankheitsverlauf und den Nachuntersuchungen angepasst. Behandlung: Bei Beschwerden vorstellig werden.

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