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Lehrbuch zum Allgemeinwissen: Kennst du deinen eigenen Ursprung?

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Lehrbuch zum Allgemeinwissen: Kennst du deinen eigenen Ursprung?

Wie allgemein bekannt ist, geht jedes Imagenae auf eine bestimmte Geschichte zurück. Doch bist du dir als Imagenae deiner eigenen Ursprungsgeschichte wirklich bewusst? Folge mir und wirf gemeinsam mit mir einen Blick darauf. Ploos Die Geschichte der Entstehung der Ploos ist genauso niedlich wie ihr Aussehen. Es heißt, dass alles mit einem Maskierten Narren begann, der sich aufs Erfinden verstand. Dieser Narr fand es zu einsam, allein zu baden, und schuf deshalb ein paar kleine gelbe Entchen. Diese Entchen trieben sorglos in der Badewanne umher und machten ein Ploo-Geräusch, wenn man sie drückte. Das ist die früheste Ursprungsgeschichte der Ploos. Später meditierte ein anderer Gelehrter in der Badewanne und erlangte durch die Beobachtung des Auf und Ab eines Entchens im Badewasser Erkenntnisse über die Prinzipien der Physik. Wegen der Redewendung dieses Gelehrten werden Ploos in einigen Dialekten Planarcadias bis heute auch als „Eureka“ bezeichnet. Doch all diese kleinen Anekdoten reichten noch nicht aus, um die Ploos hervorzubringen. Was die Ploos schließlich zu einer stabilen Gruppe von Imagenaes werden ließ, war ein niedlicher Zufall. Bei einem Unglück eines Frachtschiffs, das glücklicherweise keine Menschenleben forderte, wurden mehrere Millionen gelber Quietscheentchen ins Meer gespült. Getragen von den Meeresströmungen begaben sich diese kleinen Entchen auf ein großes Abenteuer rund um ganz Ahatopia. Nach dieser mutigen Expedition entstanden die Ploos im modernen Sinne. Dieses Ereignis prägte zugleich den grundlegenden Charakter der Ploos: niedlich, naiv und stets vorwärtsdrängend. Orchs Die Entstehung der Orchs ist etwas ... düsterer. Fast jedes antike Volk, das sich selbst als zivilisiert verstand, erschuf das Bild eines „bösen, barbarischen Fremden“. An manchen Orten nahm dieser die Gestalt von Riesen an, anderswo die von Schlangen oder Spinnen. In der Welt auf Leinwand erschien er als der wilde „Orch“. Denn jede Zivilisation braucht einen Feind. Und statt sich mit dem wahren Wesen eines Gegenübers auseinanderzusetzen, ist es weitaus einfacher, sich den Feind als grünhäutiges, roh auftretendes Monster vorzustellen. Aus dieser grotesk verzerrten Dämonisierung der Außenseiter wurden die Orchs geboren. Sie wurden zum großen Gegner des Leinwandzeitalters und errichteten ein Regime, das als Orch-Republik bekannt wurde und sich der menschlichen Zivilisation lange Zeit widersetzte. Beide Seiten kämpften immer wieder in einem endlosen Kreislauf aus Blutvergießen und Krieg, bis die Ankunft der IFK dem Ganzen schließlich ein Ende setzte. Als die Zivilisation voranschritt, erkannten die Orchs und die anderen Spezies, dass keiner von ihnen wirklich die wilden Barbaren war, für die sie einander gehalten hatten. Mit der Zeit haben wir unsere Differenzen beigelegt und leben jetzt in Harmonie in diesem gemeinsamen Arcadia. Obwohl diese langjährige historische Rivalität heute längst beendet ist, sind ihre Spuren noch immer vorhanden. Auch heute noch leben die meisten Orchs innerhalb der Grenzen der alten Orch-Republik, die ihre autonome Region war. Die Orchs, die in ihrer angestammten Heimat geblieben sind, haben sie in einen riesigen Freizeitpark verwandelt. Der Name „Orch-Republik“ ist zu einem kulturellen Symbol für Planarcadia geworden und steht für die sorglose, ungezähmte und kühne Lebensweise der Orchs. Sie hoffen, dass jeder Besucher die Chance bekommt, die Freude und den ungezügelten Geist zu erleben, die das Wort „Orch“ verkörpert. Mondschläfer Wenn du heute zum Phantasmond hochschaust, siehst du mit Sicherheit die Rakete darauf. Wenn jemand fragt: „Was ist auf dem Phantasmond?“, ist „Rakete“ immer die erste Antwort, die dir einfällt. Für die Alten waren die seltsamen Formen, die sie auf dem Phantasmond sahen, jedoch nicht die Rakete, sondern eine Vielzahl anderer Dinge: Vögel, kleine Tiere, Männer und Frauen. Wissenschaftler glauben, dass dies ein Fall von kollektiver menschlicher Überanpassung ist, bei der natürlich zufällige Muster geistig zu Symbolen und Bedeutungen umgewandelt werden. Die Ursprünge der Mondschläfer sind bis heute geheimnisumwittert, aber die Menschen glauben lieber, dass sie aus der fantastischen Antwort der Alten auf die Frage, was auf dem Phantasmond lebt, entstanden sind: die Kaninchen. Wahrscheinlich ist es genau diese Entstehungsgeschichte, die den Mondschläfern ihre romantische, geheimnisvolle und schwer fassbare Ausstrahlung verliehen hat. Leichtpfoten Während des Aschenzeitalters schuf die Menschheit viele Imagenaes für die Kriegsführung. Die Leichtpfoten waren eines von ihnen. Diese flinken und wendigen Imagenaes dienen als Vorhut im Krieg. Man gab ihnen den Namen „Leichtpfote“, wahrscheinlich eine Technik, die der Künstler während der Imagenasis einsetzte, um die kollektive Wahrnehmung zu stärken und dieser Spezies zu helfen, Wunschkraft zu sammeln. Nach dem Aschenzeitalter konnten sich die meisten Imagenaes, die für den Krieg gezüchtet worden waren, nicht an das Leben in Friedenszeiten anpassen und verschwanden allmählich, mit Ausnahme der Leichtpfoten. Egal, in welcher Epoche: Leichtpfoten haben immer eine unersetzliche Rolle gespielt. Schließlich ist es immer sehr nützlich, schnell rennen zu können. Geister Im Gegensatz zu den erschaffenen Imagenaes sind Zeit und Ort der Entstehung von Geistern völlig unkontrollierbar. Sie werden aus Reue und Besessenheit geboren. Die intensiven, unnachgiebigen Überzeugungen der Toten vor ihren letzten Momenten verschmelzen im Licht des Phantasmonds oft zu Geistern. Unter bestimmten Umständen können auch die Lebenden Besessenheiten entwickeln, die stark genug sind, um Geister hervorzubringen, die als Geister der Besessenheit bekannt sind. Geister, die aus Besessenheit hervorgegangen sind, neigen auffallend häufig zu extremer Zielstrebigkeit. Aus bislang ungeklärten Gründen scheinen sie dadurch weltlichen Erfolg deutlich leichter zu erlangen als zu Lebzeiten. Vielleicht ist „Besessenheit“ in bestimmten Bereichen tatsächlich keine ausschließlich negative Eigenschaft. Rechtliche Fragen im Zusammenhang mit Geistern sind immer verworren. Streng genommen ist ein Geist nicht mit dem Verstorbenen verwandt, doch die meisten Geister halten sich für genau diese Person. Das verwickelt die Gesetzgeber in ein langwieriges Tauziehen darüber, ob Geister das Recht haben, Eigentum und soziale Bindungen zu erben. Und dann ist da noch die Frage nach den Geistern der Besessenheit ... Gütiger Himmel, das ist der schlimmste Albtraum eines Juristen. Mechatrons Mechatrons haben noch keine lange Geschichte. Es gibt sie erst seit fünfzehn Jahren. Bis heute denken viele, dass sie eine Art Omnic sind, das von der IFK entwickelt wurde. Aber nein, sie sind genau wie wir: echte Schöpfungen der Imagenasis, geboren aus der Wunschkraft. Mechatrons sind aus der spirituellen Verehrung der Menschen für riesige Mechs in Planarcadia entstanden. Unter dem kulturellen Einfluss der IFK, als sich die Zeiten änderten und der Publikumsgeschmack sich wandelte, begannen Künstler, zeitgenössische Trends in ihren Werken zu berücksichtigen. Deshalb erschufen sie ununterbrochen Werke zum Thema „Roboter“. Die aus diesen Werken hervorgegangenen Roboter-Imagenaes erlangten dank ihrer überlegenen Leistungsfähigkeit allmählich einen höheren gesellschaftlichen Status. Heutzutage sind Mechatrons ein unverzichtbarer Teil der Gesellschaft von Planarcadia. Sie transportieren gewissenhaft Waren, sorgen für Sicherheit und warten Maschinen. Große Mechatrons helfen wie Kräne beim Bau von Hochhäusern. Es gibt sogar gigantische Mechatrons, die sich an der Verteidigung von Planarcadia beteiligen und gemeinsam mit der Abteilung für Aberrationsabwehr gegen die Übergriffe von Aberrationen kämpfen. Aber die wichtigste Arbeit der Mechatrons ist zweifellos immer noch, in Film- und Fernsehproduktionen mit dem Roboter-Thema aufzutreten.

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