Helkas Notizen
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Helkas Notizen
Riesiges Mechamonster Gänzlich in Grautönen gehalten, ist er eine Maschine von wandelbarer Form. Leuchtend, wenn er sich bewegt, kann er auf vielfältige Arten angreifen. Wie man sagt, lautet sein korrekter Name „Geheimquellen-Automaton – Konfigurationsgerät“. Er ist kein Werk der heutigen Bewohner Natlans, sondern ein Relikt vergangener Epochen. Die Muster auf seiner Außenhülle wirken vertraut. Ähnliche Motive finden sich auch auf den Ruinen von Nod-Krai. Vielleicht war unsere Insel einst mit Natlan verbunden, bevor sie von einer gewaltigen Kreatur der Tiefsee, vielleicht mit Flossen, Krallen oder Tentakeln, gen Norden gezogen wurde, sodass nur dieser winzige gemeinsame Fleck verblieb. (Denk daran, diese Sache vor Katya geheim zu halten! Sobald ich zurück bin und es dir besser geht, reisen wir zusammen zur Insel der „Nachkommen des Frostmonds“, um zu schauen, ob die dortigen Ruinen den Abbildungen des riesigen Mechamonsters ähneln. So oder so müssen wir uns unbedingt eine gute Ausrede einfallen lassen, um es vor Katya zu verheimlichen!) Riesige Zentaurenstatue Der Golem-Anführer ist eine steinerne Skulptur. Mit erhobenem Schild in der linken und einem Schwert in der rechten Hand steht die Zentaurenfigur wie ein vergessenes Kunstwerk aus einer alten Burg. Schon im nächsten Moment erwacht er (oder „es“?) zum Leben und zertrümmert seinen Sockel. Nachdem sich Schutt und Staub gelegt haben, geht er zum Angriff über und erweist sich als ehrenhafter Gegner. Seine Kampfbewegungen sind ganz anders als die eines gewöhnlichen Mechamonsters. Mal brüllt er wie ein Heerführer zum Sturmangriff, mal wirkt es wie eine Art musikalische Darbietung ... Schade nur, dass ich von Musik nichts verstehe und nicht sagen kann, was es bedeutet. Man sagt, irgendwo tief im Ozean liegen die Überreste des untergegangenen Reiches Remuria. Ich konnte sie diesmal nicht besuchen, aber ich habe hier vor Ort viele Bücher über die Sagenwelt gesammelt und werde sie bei Gelegenheit mit einer Handelskarawane heimschicken. Ich weiß ja, dass du Geschichten über alte Königreiche liebst und ich hoffe, dass sie dir Freude bereiten werden. Riesiger Wassertropfen Der Hydro-Imitator ist ein humanoides Monster, das aus Wasser besteht. Anders als die Okeaniden in Katyas Geschichten besitzt er weder Schwanzflosse noch Beine, sondern menschenähnliche Oberarme und einen Kopf. An seinen Gelenken und auf seinem Schädel trägt er eine bläulich-weiße Panzerung. Im Kampf beschwört er kleine Wassertropfen, kleinere Versionen von ihm selbst, die ihm beistehen, und zuweilen verschlingt er diese auch, um seine Kräfte zu steigern. Man sagt, das Wasser in Fontaine sei außergewöhnlich und bringe Okeaniden hervor, die der Sprache mächtig seien. Der Hydro-Imitator hingegen sieht nicht so aus, als könne er sprechen, oder will er das einfach nur nicht? Oder sind wir einfach außerstande, seine Sprache zu verstehen? Riesenkrebs Der Kaiser von Feuer und Eisen ist ein mächtiger Riesenkrebs mit einem klangvollen Namen! Man sagt, dass dieser Krebs, wie es für seine Art üblich ist, sich im Laufe seines Wachstums immer wieder passende Schneckenhäuser und Muscheln sucht, um sie als Panzer zu tragen. Würde man ihn nicht aufhalten, so heißt es, könnte er endlos weiterwachsen. Womöglich würde er sich irgendwann sogar das ganze Palais Mermonia (das ist ein spektakuläres Bauwerk in Fontaine, wo ja alle Gebäude riesig sind!) als Rüstung überstreifen! Doch irgendwann wurde der Riesenkrebs von einem gewissen Basil Elton besiegt. Vielleicht war dies der Grund, warum sein Wachstum ein Ende fand? Doch selbst in seiner jetzigen Größe ist er echt kolossal. Aber gegen die Giganten der Tiefsee würde er wohl kaum ankommen. Ich wette, die sind noch viel gewaltiger! Schließlich sollen die ja in der Lage sein, ganze Inseln zu verschieben (sollte die Theorie der wandernden Inseln tatsächlich zutreffen)!
