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Trunkenheit des Erkenntniswebers

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Trunkenheit des Erkenntniswebers

<image name=UI_ReadPic_121318 /> (Ein luxuriös verzierter Weinkelch. Es heißt, er sei ein Erinnerungsstück, das der Gründer der Schatzräuber, Reed Miller, zurückgelassen hat.) Der Legende nach enthielt das Weinglas des Großen Räubers einst den mildesten Wein der Welt. Es heißt auch, dass es einst den schmutzigsten, bittersten Wein sowie Tränen aus den Gassen enthielt. Das war zu einer Zeit, als der pechschwarze Blutregen zu einer schrecklichen Legende wurde und der Fackelmacher die neue Herrin der winterlichen Stadt um Amnestie für die Grenzregion bat. Vielleicht aus Dankbarkeit für die Gnade der Zarin strebte der Große Räuber nicht mehr nach dem Reichtum der entmachteten Adligen. Stattdessen nahm er unzählige Identitäten an und versuchte, die Sorgen der Menschen mit Gesang und Wein zu lindern. Es heißt, dass der Große Räuber einst beim Abnehmen seiner Maske sein hübsches Gesicht zum Vorschein brachte, das dem der Feen des Schneelands ähnelte. Mit perfekter Etikette mischte er sich in die Feste von Königen und Adligen und nahm ungezwungen an den Trinkgelagen der einfach Leute teil. So schuf er für zwei gleichermaßen mittelmäßige und leere Gruppen dieselbe schillernde und schockierende Legende. „Auf diese Zeit des Trinkens, lasst uns singen, meine lieben Feen!“ „Auf die Krone, die irgendwann fallen wird, und den Namen des unsterblichen Räubers.“ „Die Tränen der Welt gestohlen und den Göttern mit Hohn begegnen.“ „Nicht für Vergnügen, nicht für Macht, nur für das Lächeln der Liebsten.“ Von den flüsternden Liebhaberinnen bis zu dem wilden Getöse der Trunkenbolde, die Leute waren hingerissen von dem allmächtigen Räuberhelden in den Liedern, bis der Sänger und die Hauptfigur der Lieder zu einem einzigen Rätsel verschmolzen, das in langwierigen Nächten von unzähligen Dichtern weiter besungen wurde ...

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